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Beratung

Schmerzen

Ibuprofen, Paracetamol, ASS und Naproxen wirken unterschiedlich und passen zu unterschiedlichen Menschen. Rezeptfrei heißt nicht harmlos.

Worüber wir mit Ihnen sprechen

Die Auswahl hängt weniger vom Schmerz ab als von Ihnen. Wer Blutdruckmittel nimmt, sollte mit Ibuprofen vorsichtig sein. Wer schon einmal ein Magengeschwür hatte, ebenfalls. Paracetamol ist magenfreundlicher, belastet dafür die Leber und verträgt sich schlecht mit regelmäßigem Alkohol. ASS hemmt zusätzlich die Blutgerinnung, was bei Blutverdünnern eine Rolle spielt.

Deshalb fragen wir bei Schmerzmitteln immer nach, auch wenn Sie genau wissen, was Sie wollen. Das ist keine Schikane, sondern der Punkt, an dem eine Apotheke sich von einem Regal unterscheidet.

Worauf wir achten

  • Blutdruckmittel, Blutverdünner, Kortison oder andere Dauermedikation
  • Magenprobleme, Nierenerkrankungen, Asthma
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wie oft Sie das Mittel schon nehmen

Wann Sie zur Ärztin oder zum Arzt sollten

Wenn Sie an mehr als zehn Tagen im Monat Schmerzmittel brauchen, sollten Sie das ärztlich klären lassen. Dauerhafte Einnahme kann Kopfschmerzen erst auslösen. Rezeptfreie Schmerzmittel sind für wenige Tage gedacht, nicht für Monate.

Häufige Fragen

Kann ich zwei Schmerzmittel kombinieren?

Manche Kombinationen sind vertretbar, andere sind riskant. Fragen Sie vorher nach, statt selbst zu mischen.

Warum bekomme ich nur eine kleine Packung?

Für rezeptfreie Schmerzmittel sind die Packungsgrößen begrenzt. Das ist gesetzlich so geregelt und soll Dauergebrauch bremsen.

Kommen Sie vorbei, wir haben Zeit.

Für ein Beratungsgespräch brauchen Sie keinen Termin. Wenn es länger dauern soll, rufen Sie vorher an.