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Nach diesem sehr langen und dunklen Winter ist der Vorrat unseres Körpers an Vitamin D erschöpft. Ein ausgeprägter Mangel an Vitamin D kann Knochen- und Muskelschmerzen auslösen.

Deutschland ist auf Grund seiner Lage auf dem 47. bis 55. Breitengrad ein echtes Vitamin-D-Mangelland. Im Zeitraum Oktober bis April steht die Sonne nicht hoch genug, um unsere Haut mit den notwendigen UV-B-Strahlen zu versorgen, mit denen Vitamin D im Körper gebildet wird. Nur in der Zeit von Mai bis September ist dies bei gutem Wetter der Fall. Die körpereigene Produktion wird jedoch mit der Verwendung von Lichtschutzfaktoren und Sunblockern zu 99% verhindert. Hinzu kommt unsere Lebensweise in hauptsächlich geschlossenen Räumen. Lebertran einzunehmen oder kiloweise Butter und Fisch täglich zu essen, stellt keine wirkliche Alternative dar. Neuesten Erkenntnissen zur Folge ist Vitamin D für sehr viele Prozesse im Körper verantwortlich: Bei Asthma und Allergien dämpft es Entzündungsprozesse und steigert die Produktion von antiallergischen Botenstoffen. Es senkt den Blutdruck bei Bluthochdruck-Patienten und wirkt Arteriosklerose entgegen. Bei Herzinsuffizienz kann die Leistung des Herzmuskels mit Vitamin D unterstützt werden. Patienten, die unter muskulären Problemen durch Cholesterinsenker leiden, können mit Vitamin D und Coenzym Q 10 eine sehr viel bessere Verträglichkeit erreichen.

Ein Mangel an Vitamin-D begünstigt eine Insulinresistenz, dass heißt, dass Körperzellen nicht mehr ausreichend auf Insulin reagieren. Außerdem erhöht eine unzureichende Versorgung das Risiko für Brust- und Darmkrebs. Es schützt unser Nervensystem und kann Demenz und Schübe bei multipler Sklerose verringern. Ein Vitamin-D-Mangel wird auch durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten wie Magensäureblockern, Cholesterinsenkern, Cortison (auch Inhalation), Antiepileptika sowie Anti-Östrogene in der Brustkrebs-Nachsorge begünstigt. Mit einer Blutuntersuchung lässt sich der Vitamin-D-Status zuverlässig bestimmen. Eine Unterversorgung liegt bei einer Konzentration des Sonnenvitamins unter 32 ng/ml Blut vor. Bei einem schweren Mangel sind es weniger als 10 ng/ml. Eine optimale Versorgung liegt bei 32-60 ng/ml. Häufig sind die ersten Beschwerden eines Mangels allgemeine Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Schlafstörungen oder eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte. Muskeln und Knochen leiden unter dem Mangel, Knie und Rücken schmerzen und die Muskeln verkrampfen. Besteht der Mangel über einen längeren Zeitraum, drohen Muskelschwäche und eine erhöhte Anfälligkeit für Knochenbrüche. Da Vitamin D zu den fettlöslichen Vitaminen zählt, ist auch die Überdosierung zu beachten. Nierenprobleme, Nierensteine oder auch bestimmte Entwässerungs-Medikamente können Kontraindikationen darstellen. Nutzen Sie unser Angebot zur Bestimmung des Vitamin-D-Status im Blut. Die Ergebnisse zeigen oft, dass wir durch unsere Ernährung leider nicht alle wichtigen Nährstoffe abdecken können. Um so wichtiger ist eine gezielte und ausreichend hohe Versorgung mit qualitativ hochwertigen Vitamin-D-Präparaten.





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kundenspiegel 2018 kl

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