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Frauen, die in den Wechseljahren stecken, kennen Hitzewallungen, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Schwitzen.

Vor allem die nächtliche Ruhestörung durch starkes Schwitzen und dadurch notwendiges mehrfaches Umziehen, wird als sehr belastend erlebt. Häufig gesellen sich Blutdruckkrisen und Haarausfall zu den Beschwerden. Die Zeit der Hormonumstellung wird heute selten positiv erlebt. Dies hat sicher auch damit zu tun, dass unser Alltag heute nur noch schnell und reibungsfrei läuft, wenn Frau funktioniert. Für Unkonzentriertheit und Befindlichkeits-Störungen ist kein Platz. Viele Frauen haben den Wunsch, den Hormonhaushalt mit pflanzlichen Produkten auszugleichen. Hier werden schon seit Jahren Soja, Rotklee, Traubensilberkerze und die Wurzel des sibirischen Rhabarbers verwendet. Sie enthalten alle pflanzliche Wirkstoffe, die vergleichbar dem weiblichen Hormon Östrogen wirken. Doch es sind nicht unbedingt die weiblichen Östrogene, die in dieser Zeit gravierend abnehmen. Der Östrogenspiegel sinkt zwar während der Wechseljahre, allerdings produziert der Körper weiterhin eine kleine Menge Östrogen - und zwar in den Fettzellen, den Nebennieren, Muskeln, der Leber und dem Gehirn.

Es ist genau das andere weibliche Hormon, nämlich Progesteron, dessen Niveau während der Wechseljahre fast auf Null abfällt. Dennoch haben sich nur wenige Forscher gefragt, ob nicht vielleicht Progesteron das Hormon ist, das Frauen mit massiven Wechseljahresbeschwerden wirklich brauchen. Da die Hormon-Ersatz-Therapie durch Studien belegt eher nachteilig für die Gesundheit der Gefäße und die Entstehung von Krebs ist, sollten Frauen die Anwendung von synthetischen Hormonpräparaten kritisch überdenken. Eine Alternative wäre das reine Progesteron als Creme auf dünne und gut durchblutete Hautstellen täglich aufzutragen. Da diese Creme jedoch verschreibungspflichtig ist, wird als verschreibungsfreie Alternative eine 10% Yamswurzelcreme empfohlen. Die Yamswurzel enthält Progesteron, das über die Haut aufgenommen wird. Somit sind nur geringe Menge notwendig, da der Verdauungstrakt umgangen wird. Symptome für Progesteronmangel (bzw. Östrogendominanz) sind u. a. Wassereinlagerungen (wie z. B. geschwollene Füße, Finger, sich aufgebläht fühlen), starke Gewichtszunahme (besonders im Oberschenkel- und Hüftbereich), prämenstruelle Stimmungsschwankungen, fibrozystische Brüste, großer Appetit auf Süßigkeiten, Depressionen, Libidoverlust, starke oder unregelmäßige Blutungen. Wenn Sie die Menopause schon hinter sich haben, wissen Sie ganz sicher, dass Ihr Körper kein Progesteron mehr herstellt. Sicher ist eine Untersuchung durch den Frauenarzt eine der besten Möglichkeiten, ein Defizit an Progesteron messen zu lassen. Bei den oben genannten Beschwerden sollte ebenfalls zur Abklärung ein Arzt hinzugezogen werden, um andere Ursachen abzuklären.





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