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Dass Medikamente nicht immer nur ihre gewünschte Wirkung entfalten, weiß jeder, der schon mal einen Beipackzettel gelesen hat. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, Nebenwirkungen zu erleiden, nicht immer gleich.

Viele treten sehr selten auf andere wiederum öfter. Dennoch hat nicht jeder Patient die Wahl, ob er sein Medikament einnimmt oder nicht. Lebensbedrohliche Erkrankungen wie der Herzinfarkt, Schlaganfall oder auch Infektionskrankheiten werden heute erfolgreich mit Medikamenten behandelt, ohne die ein Überleben nicht möglich wäre. Bei der Behandlung von Krebserkrankungen ist jedoch schon vor der Chemotherapie oder Bestrahlung bekannt, dass schwerwiegende Nebenwirkungen auf die Patienten zukommen. Hierbei können die häufigsten Beschwerden wie Durchfall, Erbrechen oder Verstopfung mit Medikamenten behandelt werden. Doch mit Appetitlosigkeit, Geschmacksveränderungen oder Erschöpfungszuständen (Fatigue) bleiben Patienten oft allein. Sie essen nicht ausgewogen und nehmen immer mehr ab. Ist dann auch noch die Blutbildung gestört, kann die angefangene Therapie nicht weitergeführt werden. Defizite im Bereich der lebensnotwendigen Nährstoffe sind eine logische Konsequenz. Schon allein durch die Erkrankung selbst, erleiden viele Patienten hohe Verluste an Selen, Vitamin D, Vitamin C, L-Carnitin, Vitamin B12, Folsäure, Magnesium, Kalium und Calcium. Diese sind um so mehr bei Patienten zu beobachten, die an Tumoren des Magen-Darm-Traktes erkrankt sind. Die Folgen sind ein geschwächtes Immunsystem und somit eine erhöhte Infektionsneigung, gestörte Wundheilung und Entzündungen vor allem der Schleimhäute.

Kommen dann noch die notwendigen aber aggressiven Medikamente einer Chemotherapie hinzu, verlieren Betroffene jegliche Lebensqualität und damit auch ihren Kampfgeist. Da die Wirkweise der angewendeten Medikamente in der Chemotherapie sehr gut dokumentiert ist, lohnt sich die individuell auf die Therapie abgestimmte Zufuhr von Nährstoffen. Patienten profitieren von einem besseren Immunsystem, weniger Nebenwirkungen und einer wesentlich verbesserten Lebensqualität. Leider haben viele Ärzte Bedenken, dass die Zufuhr von Nährstoffen die Chemo- oder Strahlentherapie abschwächen kann. Doch mittlerweile gibt es Studien, die belegen, dass die Zufuhr von bestimmten Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien nicht nur die Nebenwirkungen der Therapie senkt, sondern auch das Ansprechen auf die Therapie und die Prognose der Patienten verbessert. Wichtig ist, dass betroffene Patienten nicht irgendetwas zusätzlich ergänzen, sondern sich von jemanden beraten lassen, der sowohl die Wirkweise der Chemomedikamente wie auch die notwendigen Mikronährstoffe und ihre Dosierung kennt.





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kundenspiegel 2018 kl

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