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Unter „Tinnitus“ versteht man den Oberbegriff für alle Arten von Kopf- oder Ohrgeräuschen. Er tritt plötzlich auf und äußert sich mit einem Brummen, Piepen, Klingeln, Summen oder Rauschen. Bei einigen Betroffenen hört es sich an wie das Sirren einer Mücke, bei anderen wie das Rattern eines Zuges oder das Kreischen eines Zahnarztbohrers. Die Ohrgeräusche können gleichbleibend intensiv sein oder aber rhythmisch an- und abschwellen. Die Folgen sind Konzentrations- und Schlafstörungen, extreme Empfindlichkeit auf laute Geräusche, Angstzustände, Depressionen, innere Unruhe, Nervosität und Gereiztheit...

Dem Tinnitus liegt in der Regel zu Beginn eine Schädigung des Innenohres vor, z.B. infolge eines Hörsturzes, einer Entzündung des Mittelohrs, oder auch durch starke Lärmbelastungen wie bei einem Knall- oder Explosionstrauma. Auch Medikamente wie bestimmte Antibiotika und Krebsmedikamente auf Basis von Platin schädigen das Ohr und können Ohrgeräusche auslösen. Betroffen sind vor allem die Haarzellen des Ohrs, die für die Weiterleitung der Signale an den Hörnerv und letztendlich zum Gehirn verantwortlich sind. Tinnitus entsteht jedoch erst dann, wenn das Gehirn versucht, die fehlenden Eingangssignale aus dem ge-schädigten Innenohr auszugleichen.

Neben Entspannungsübungen, Stressabbau, Akupunktur, Infusionen zur Verbesserung der Durchblutung im Ohr oder auch der Sauerstofftherapie sind es vor allem Nährstoffe, die zur reibungsfreien Funktion des Innenohrs beitragen.

Die Haarzellen des Ohrs haben bedingt durch Ihre Funktion einen sehr hohen Energiebedarf, der von den Kraftwerken in unseren Zellen, den Mitochondrien, bereitgestellt werden muss. Die Leistungsfähigkeit sowie das Überleben einer jeden Körperzelle hängt von der Anzahl ihrer intakten „Kraftwerke“ ab. Jede unserer Zellen verfügt über bis zu 1.600 Mitochondrien. Werden die Mitochondrien geschädigt, ist die Energiebildung reduziert. Dies führt zu empfindlichen Störungen unseres Stoffwechsels und somit unserer Organfunktionen. Als Schlüsselsubstanz für die Energiegewinnung in unseren Mitochondrien ist das Coenzym Q10 zu sehen. Es schützt vor allem die Mitochondrien selbst.

Coenzym Q10 ist das einzige vom Körper selbst gebildete Antioxidans und trägt maßgeblich zum Schutz unserer Zellen vor Freien Radikalen bei. Viele Tinnitus-Patienten weisen zu geringe Q10-Spiegel auf und profitieren von einer höher dosierten Q10-Gabe mit einer wesentlichen Verbesserung Ihrer Beschwerden. Energiemangel - Situationen können am schnellsten mit flüssigem Q10 über die Mundschleimhaut ausgeglichen werden.

Wir beraten Sie gerne! Ihre Sabine Vollwerth (Apothekerin)





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kundenspiegel 2018 kl

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