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Allein die Überschrift klingt für den eine/n oder andere/n Schulmediziner/in sicher schon provokativ. Dennoch geht es nicht darum, die Infektionserkrankung Borreliose, die durch Zecken übertragen wird, in ihrer Schwere zu ignorieren und nur mit ein paar „Kügelchen“ das Problem anzugehen. Doch begleitend zu der entsprechenden schulmedizinischen Therapie gibt es homöopathische Substanzen, die sich bei Borreliose-Beschwerden wie Hautausschlag, entzündlichen Gelenkschmerzen und Lähmungen sehr bewährt haben.

Schulmedizinisch wird nach dem schnellen und sachgemäßen Entfernen der Zecke meist eine 10-14 tägige Therapie mit Antibiotika durchgeführt. Manchmal wird auch erst abgewartet, ob die typische Hautrötung nach dem Biss auftritt. Sie signalisiert eine Infektion mit Borrelien und die Konsequenz ist ebenfalls eine Antibiotika-Therapie. Leider tritt das Hautekzem nicht bei allen infizierten Menschen auf. Eine Blut-Untersuchung auf Antikörper kann nicht zur Entscheidungshilfe herangezogen werden, da diese sich erst 4 bis 6 Wochen später im Körper bilden. Eins der wichtigsten homöopathischen Mittel bei Borreliose oder besser auch zur Vorbeugung der Borreliose ist Ledum palustre, der Sumpfporst. Die Pflanze wird in potenzierter Form immer bei Verletzungen durch Stiche oder Bisse angewendet. Außerdem hilft es auch bei entzündlichen Gelenkerkrankungen und ist so bestens für die Therapie der Lyme-Borreliose geeignet. Nach einen Zeckenbiss können 5 Globuli in Wasser aufgelöst und auf die Bissstellen aufgetragen werden. Dies sollte mehrfach am Tag passieren. Zusätzlich werden die Globuli in D6 am ersten Behandlungstag stündlich eingenommen. Kleinkinder nehmen 3 Globuli und Erwachsene 5. Am zweiten Tag dann alle 2 Stunden und am 3. und den darauffolgenden 3 mal täglich.Treten nach 10 bis 14 Tagen keine weiteren Symptome auf kann Ledum abgesetzt werden. Tritt ein rotes wanderndes Ekzem auf können zu einer eventuellen Antibiotika-Therapie auch Belladonna und Okoubaka Globuli genommen werden.

 

Besonders letztere haben einen großen Bezug zum Immunsystem im Darm und haben sich unabhängig von dem Borreliose-Erreger als Begleitmittel bei Antibiotika sehr bewährt. Betroffene Borreliose-Patienten sollten auch die Tinktur der wilden Karde probieren. 3 mal täglich 5 Tropfen der Urtinktur werden hier empfohlen, um Schüben vorzubeugen. Sicher ist es am allerbesten den Biss einer Zecke in jedem Fall zu vermeiden. Hierzu empfehlen wir einen biologischen Abwehrspray auf Basis von Mönchspfeffer, den es mit oder ohne ätherische Öle gibt. Er sollte auch auf die Hosenbeine aufgesprüht werden und vor allem bei Kindern in den Nacken. Der Spray ist auch für die Anwendung am Tier geeignet. Zecken lieben warme und gut durchblutete Hautstellen und stechen oft erst längere Zeit nach dem Krabbeln auf dem Körper zu. Das Absuchen des Körpers nach einem Aufenthalt im Freien sollte zur Pflicht werden.





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