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Rund 40 Prozent aller Menschen leiden an chronischem Schnarchen. Laut Wikipedia sind es mit zunehmenden Alter 60% Männer und 40% Frauen. Beim Schnarchen leiden immer zwei. Der Nichtschnarcher, der vom Lärm wach wird und keine Nacht richtig schlafen kann und der Schnarcher selbst, da seine Atmung beeinträchtigt wird.

Diese Beeinträchtigung kann vom lästigen Schnarchgeräusch bis hin zu Atem-Stillständen gehen, die einen Sauerstoff-Mangel bewirken. Solche Atemstillstände können bis zu 100 mal pro Nacht auftreten, wodurch der Schlaf stark beeinträchtigt ist. Der massive Sauerstoff-Mangel aktiviert die Schutzreflexe unseres Körpers: die Atemanstrengung und die Spannung der Atemwegs- und Atemmuskeln steigt, sodass ein Durchatmen ermöglicht wird. Dabei wird eine Stressreaktion ausgelöst, die zu Blutdruck- und Herzfrequenzanstiegen führt. Das Stresshormon Adrenalin wird ausgeschüttet und der Betroffene wacht eventuell nach Luft ringend und mit starkem Herzklopfen auf. Die überwiegende Zahl der Stressreaktionen läuft jedoch unbemerkt im Schlaf ab. Die Folgen sind ein stark erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall. Neben diesen immensen gesundheitlichen Auswirkungen ist Schnarchen auf Dauer eine absolutes Beziehungsproblem, da über kurz oder lang auch die Gesundheit des Partners beeinträchtigt wird. Keine oder nur wenig erholsame Ruhe in der Nacht führt zu Erschöpfungszuständen und Gereiztheit am Tag. Getrennte Schlafzimmer schützen zwar den Schlaf des Nichtschnarchers, wirken sich jedoch selten positiv auf die Beziehung aus.

 

Sicher haben Rauchen, Übergewicht, Alkoholkonsum sowie chronische Umweltbelastungen eine negative Wirkung auf unsere Atemwege. Auch Schlaf- oder Beruhigungsmittel oder auch muskelentspannende Medikamente fördern das Schnarchen. Auf Grund der schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen „Schnarcher“ sollte ein Arzt in die Ursachen-Suche miteinbezogen werden. Im Alter nimmt jedoch auch der Muskeltonus und der Sekret-Abtransport in den Atemwegen ab. Schnarchen in jüngeren Jahren kann immer auch durch chronisch entzündete Mandeln, Nasennebenhöhlen und Zähne ausgelöst werden. Die Schleimhaut des Mund-Rachen-Raumes ist angeschwollen, wodurch Schnarchen direkt begünstigt wird. Ein Abschwellen der Schleimhäute durch die Einnahme von Verdauungsenzymen ist ein lohnender Versuch, um nachts weniger zu schnarchen. In Kombination mit spagyrischen Essenzen, die wir individuell für Männer oder Frauen zusammenstellen, können Schnarchprobleme oftmals gut gelindert werden. Hilfreich sind außerdem folgende Maßnahmen: Lüften Sie vor dem Schlafengehen das Schlafzimmer und sorgen Sie für ausreichende Luftfeuchtigkeit. Eine Schale Wasser mit ca. 20 Tropfen naturreinem Eucalyptusöl erleichtern die Atmung und beruhigen (nicht bei Kindern anwenden). Schlafen Sie auf der Seite ein und verwenden Sie ein festes Kopfkissen. Versuchen Sie die Rückenlage zu verhindern und vermeiden Sie es, vor dem Schlafengehen Milchprodukte zu essen, da diese die Schleimproduktion in den Atemwegen fördern.





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kundenspiegel 2018 kl

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