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Ein erhöhter Blutdruck kann viele Gründe haben. Neben Alter, Geschlecht und der genetischen Veranlagung kommen auch beeinflussbare Faktoren wie Rauchen, Übergewicht, Stress, Diabetes und Bewegungsmangel hinzu. Durch einen dauerhaft erhöhten Blutdruck werden unsere Blutgefäße geschädigt.

 Ablagerungen bilden sich, die zur Verengung der Gefäße beitragen. Die eigentliche Gefahr besteht in einem kompletten Gefäßverschluss, der sich folgenschwer auf die Organe auswirkt. Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenversagen sind nur einige schwerwiegende Folgen, die das Leben von jetzt auf gleich verändern. Eine zentrale Funktion in der Regulierung unseres Blutdrucks spielen neben Stresshormonen vor allem auch die Gefäßwände selbst. Sie setzten einen Botenstoff frei, der sich Stickstoffmonoxid (kurz NO) nennt. Dieser Botenstoff entspannt und weitet damit die Arterien. Die optimale Durchblutung ist gewährleistet und der Sauerstoff- und Nährstofftransport zu den Organen ist gesichert. NO wird mit Hilfe eines Enzyms aus einem Eiweißbestandteil Arginin gebildet. Unser Körper kann nur einen geringen Teil dieser Aminosäure selbst bilden. Der Rest kommt aus Nahrungsmitteln wie Nüsse, Soja, Weizenkeime sowie Fisch und rotem Fleisch. Trotz dieser recht gut verfügbaren Nahrungsmittel ist ein Mangel an Arginin gerade bei Patienten mit Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht und Diabetes weit verbreitet. Hier wird durch die Erkrankungen selbst verhindert, dass Arginin zu Stickstoffmonoxid umgewandelt wird. Eine regelmäßige und erhöhte Zufuhr an Arginin per Tablette in Kombination mit B-Vitaminen kann die Bildung von NO wieder fördern.

Die orale Einnahme hat sich nicht nur vorbeugend bei Bluthochdruck bewährt, sie hilft auch bei Diabetes, Herzinsuffizienz, Potenzstörungen und bei Durchblutungsstörungen in den Beinen („Schaufensterkrankheit“). Eine blutgerinnungshemmende Wirkung von Arginin wurde in Studien ebenso nachgewiesen wie eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Konzentration. Letztere hängen dabei direkt mit einer verbesserten Durchblutung zusammen. In Kombination mit Folsäure, Vitamin B6 und B12 kann eine optimale Vorbeugung insbesondere bei Herz-Kreislauf-Risikopatienten erreicht werden. Da es sich bei dem Botenstoff NO um ein sogenanntes „Freies Radikal“ handelt, ist es immer sinnvoll den Anteil von antioxidativen Vitaminen gleichzeitig mit einer Arginin-Einnahme zu kombinieren. Die Wirksamkeit von NO ist durch eine zusätzliche erhöhte Zufuhr von Vitamin C verbessert worden. Sicher sollten keine akuten Herz-Kreislauf-Beschwerden mit Arginin allein behandelt werden. Die zusätzliche Einnahme bei Bluthochdruck-Patienten neben der Umstellung der Lebenssituation zu gesünderer Ernährung und mehr Bewegung ist jedoch sehr ratsam.





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kundenspiegel 2018 kl

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