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In der dunklen und kälter werdenden Jahreszeit spielen Licht und Wärme eine große Rolle. Auch wenn für viele der Alltag wie gewohnt weiter geht, merkt man doch den veränderten Rhythmus des Lichts und seinen Einfluss auf unseren Körper.

Hinzu kommt die Zeitumstellung, die - nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag der Krankenkasse KKH-Allianz- vor allem den Schlafrhythmus von Frauen spürbar stört. Müdigkeit, Erschöpfung oder auch der sogenannte „Winterblues“ machen sich breit. Heilpflanzen helfen optimal, auf natürlichem Wege zur Ruhe zu finden und unseren Körper zu unterstützen. Die ätherischen Öle des Lavendel zu riechen, entführt in eine andere Welt. Er tröstet bei Melancholie, führt zu innerer Ausgeglichenheit und sorgt für Regeneration. Ein paar Tropfen Lavendelöl auf das Kopfkissen getropft können „überdrehte“ Kinder wieder auf den Boden bringen. Vor dem Essen getrunken wirkt er anregend auf den Appetit. Nach dem Essen fördert er die Bildung von Gallenflüssigkeit und unterstützt die Verdauung. Abgekühlt macht er als Gesichtswasser eine wunderbar zarte Haut. Durch ihren zitronenartigen Duft hat auch die Melisse eine beruhigenden Wirkung. Sie wird sowohl bei Einschlafstörungen und Unruhe als auch bei nervösen Magenbeschwerden eingesetzt. Ihre Wirkung als Beruhigungspräparat hat sich in der Angsttherapie und der unterstützenden Behandlung bei ADHS bewährt. Äußerlich aufgetragen hilft Melisse zuverlässig bei Herpesinfektionen.

Als echte Heilpflanze gegen Winterblues ist das Johanniskraut bekannt. Wie kaum eine andere Pflanze ist Johanniskraut mit der Sonne assoziiert, dessen Kraft sie an den längsten Tagen des Jahres aufnimmt, um sie in den dunkleren Tagen des Winters an uns Menschen abzugeben. Seit eh und je wird es als Mittel gegen Depressionen verwendet. Bei einem Hexenschuss wird Johanniskrautöl einfach auf die betroffene Stelle einmassiert. Es lindert außerdem Kopfschmerzen, Angstzustände sowie Beschwerden des Magen- und Darmtraktes. Eine der bekanntesten Zauber- und Heilpflanzen, deren Ernte in den Monaten November und Dezember erfolgt, ist die Mistel. Sie wirkt herzstärkend und blutdrucksenkend. Vorbeugend schützt sie gegen Schlaganfall und Arterienverkalkung. Mistel mischt man mit Weißdorn zur Bekämpfung von Alterserscheinungen am Herzen. Sie kräftigt den erschöpften Herzmuskel und auch jüngeren Patienten hilft sie zuverlässig gegen nervöse Herzstörungen. Als Tee wird die Mistel nur kalt angesetzt und mindestens 8 Stunden stehen gelassen. Vor dem Trinken kann der Extrakt aufgewärmt werden, er sollte jedoch nicht kochen. Ihre Anwendung als Injektion der giftigen Misteltoxine ist in der Krebstherapie kaum mehr weg zu denken. Vor der Anwendung von Arzneitees empfiehlt sich immer, eine Beratung durch eine/n Arzt/Ärztin oder besser noch eine/n Apotheker/in einzuholen.





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