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Unser Gehirn hat die Funktion einer übergeordneten Schaltstelle. Es reguliert alle lebenswichtigen Organe, steuert unsere Handlungen und ist Zentrum von Wahrnehmung, Konzentration und Gedächtnis.

Rund 100 Milliarden Gehirnzellen (sogenannte Neuronen) erledigen die Arbeit und stehen im ständigen Kontakt miteinander. Ihr Einsatz kostet den Körper mehr als 20% seiner Energie . Neben einer kontinuierlichen Sauerstoff- und Energieversorgung benötigt das Gehirn auch spezifische Mikronährstoffe (z.B. Vitamine) für eine optimale Funktions- und Leistungsfähigkeit. Wichtig ist hier eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung mit vielen Nährstoffen sowie ausreichend Flüssigkeit. Doch genau an diesem Punkt gibt es nicht selten Probleme. Den Nährstoffbedarf jeden Tag optimal zu decken, ist eine äußerst schwierige Aufgabe. Viele Menschen haben chronische Magendarmprobleme, nehmen dauerhaft Säureblocker ein oder leiden unter Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Sie können bei weitem nicht mehr abwechslungsreich essen und erleiden oftmals Nährstoff-Defizite, die lange Zeit unentdeckt bleiben. Für die gesunde Leistung unseres Gehirns sind vor allem B-Vitamine wie Folsäure, Vitamin B6 und B12 entscheidend. Diese drei regulieren den Homocystein-Spiegel in unserem Körper. Ist dieser auf Grund eines Mangels an nur einem der 3 B-Vitamine erhöht, steigt gleichzeitig die Gefahr von Schlaganfall, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Osteoporose. Besonders die Entwicklung von Demenz-Erkrankungen wird nach neuesten Studien (CAIDE-Studie) gefördert. Neben den B-Vitaminen ist auch Vitamin-D von entscheidender Bedeutung. Mehr als jeder Fünfte hat in den Wintermonaten 10 ng/ml oder weniger der Speicherform 25-Hydroxy-Vitamin-D3 im Blut. Das zeigte eine repräsentative Untersuchung durch das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (Max-Rubner-Institut) schon in den Jahren 2005 bis 2008.

 

Werte unter 20 ng/ml und damit einen Vitamin-D-Mangel hat im Jahresdurchschnitt deutlich mehr als die Hälfte der Bevölkerung, in den Wintermonaten sind es sogar mehr als zwei Drittel. Dieses Defizit hängt mit dem Breitengrad Deutschlands zusammen. Von September bis Mai steht die Sonne nicht hoch genug, um genügend Vitamin D über die Haut entstehen zu lassen. Gerade ältere Menschen, die viele Arzneimittel nehmen, oder auch jüngere, die in geschlossenen Räumen arbeiten, füllen das Defizit auch in den Sommermonaten nicht auf. Ein chronischer Vitamin D Mangel beeinträchtigt die Funktion des Gehirns stark. Es kommt zu Störungen in der Aufnahmefähigkeit und zu einer Begünstigung von Demenz-Erkrankungen. Leider haben die gesetzlichen Krankenkassen noch nicht erkannt, dass es sinnvoll ist, die erforderlichen Blutwert-Messungen zur Prophylaxe als Kassenleistung zu erklären. Sicher könnte mit der äußerst günstigen Ergänzung von B-Vitaminen und Vitamin D nicht nur einer verminderten Gehirnfunktion vorgebeugt werden.





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kundenspiegel 2018 kl

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