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beeinträchtigen im Moment das Wohlbefinden vieler Menschen. Halsschmerzen, Husten, eine laufende Nase, Fieber, Mattigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen zählen zu den Symptomen. Doch nicht die Kälte des Winters macht uns anfällig für Erkältungen.

Bis heute konnte nicht nachgewiesen werden, dass es durch Unterkühlung zu einer vermehrten Infektion kommt. Als Auslöser gibt es bis zu 200 verschiedene Viren, mit denen wir uns im Winter nicht draußen anstecken, sondern durch unsere Mitmenschen vor allem in Innenräumen. Beim Niesen entstehen Millionen von kleinen Tröpfchen, die mit über 100 Stundenkilometern liegen und durchaus bis zu 4 Meter weit kommen. Hält man sich die Hand vor die Nase, so ist dies für die Erkältungsviren ein optimales Transportmittel, um sich auf die Türklinke, die Fernbedienung, den Telefonhörer oder auch den Haltegriff in Bus und Bahn zu verteilen. Sie können auf fast allen Materialien bis zu 3 Stunden überleben. Von Gegenständen aus erklimmen sie die nächste Hand und gelangen meist problemlos durch das unbewusste Berühren der Nase oder des Auges zum Ziel: die Nasenschleimhaut. Als Schutzmaßnahme gilt besonders in der Erkältungszeit das häufige Händewaschen. Sind die Viren nun doch in unseren Körper eingedrungen kommt es zur Triefnase, Kratzen im Hals und Frösteln. Unser Immunsystem versucht, die lästigen Erreger loszuwerden. Anders als bei der echten Grippe-Infektion kommt das Fieber meist 2-3 Tage später und geht einher mit Kopf- und Gliederschmerzen. Ob es zu einer Erkrankung kommt oder nicht, hängt von unserer Immunkraft und der Aggressivität der eingedrungenen Viren ab. Dabei reagiert unser Immunsystem besonders schnell, wenn bereits ein „Steckbrief“ des Eindringlings vorliegt. Hier werden in der Homöopathie Nosoden verwendet. Sie stellen entschärfte Krankheitserreger da, die durch Erhitzen und anschließendes Verdünnen so unschädlich gemacht werden, dass sie keinerlei Ansteckungspotential mehr aufweisen.

Bezogen auf die fieberhafte Erkältung verwendet man die sogenannte Influezinum-Nosode, die aus Grippe-Erregern gewonnen wird. Nach der homöopathischen Lehre informiert diese Nosode unser Immunsystem gezielt über den Krankheits-Erreger. Eine schnelle und effektive Abwehr kann erfolgen. Sicher ersetzt diese Nosode keine Grippe-Impfung und auch keinen Arztbesuch. Sie hilft bei fieberhaften Erkältungen, unser Immunsystem zu stimulieren und zu unterstützen. Kombiniert mit mehreren homöopathischen Substanzen gegen die zahlreichen Symptome einer Virusinfektion stellt sie ein wichtiges Mittel für die Hausapotheke dar. Außerdem ist sie für viele Menschen besser geeignet, als die weit verbreiteten Kombination von nebenwirkungsreichen Schmerzmitteln und dem Wirkstoff Pseudoephedrin. Mit diesen Wirkstoffen werden die Erkältungssymptome so betäubt, so dass Betroffene sich meist keine Schonung gönnen. Es droht die Gefahr, dass die fieberhafte Erkältung verschleppt wird. Die Folgen können bis zu einer Entzündung des Herzmuskels führen und dürfen auf keinen Fall unterschätzt werden. Von sportlichen Aktivitäten sollte bis zu 4 Wochen nach einer Infektion abgesehen werden. Oder mit den Worten von Pfarrer Kneipp: „ Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“





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kundenspiegel 2018 kl

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