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Es beginnt häufig unauffällig an einer kleinen Stelle. Die Fußsohlen schuppen sich verstärkt, es bilden sich Bläschen, die Haut rötet sich und juckt. Wenn die Sandalen-Zeit näher rückt, möchten Menschen mit Fußpilzinfektionen ihre Füße am liebsten verstecken.

Knapp jeder zweite leidet einmal in seinem Leben unter Tinea pedis – dem Fußpilz. Der Hautarzt unterscheidet zwischen 3 Arten von Fußpilz. Die erste interdigitale Form zeichnet sich durch Rötung, Schuppung und Juckreiz aus und spielt sich vor allem zwischen den Zehen ab. Die zweite Form wird Mokassin-Mykose genannt und betrifft vor allem die Fußsohlen. Dicke Hornschichten und Risse bilden sich hier an Druckstellen und den Fersen. Die dritte Form wird vesikulös-dyshidrotisch genannt. Es bilden sich Bläschen im Bereich der Fußgewölbe und Kanten. Auffällig an Pilzinfektionen ist, dass sich nicht jeder mit Fußpilz ansteckt der im Schwimmbad, Fitness-Studio oder Sauna mit den Erregern zu tun hat. Eine Infektion passiert also nicht automatisch bzw. zwangsweise, sondern hängt vom Immunsystem jedes einzelnen ab. Schon länger ist bekannt, dass die Ursachen für Infektionen im Menschen selbst liegen und nicht allein in der Umwelt. Seelische Konflikte, die zum Beispiel unsere Standhaftigkeit beeinträchtigen, können eine Ursache für das Abwehrproblem der Füße sein.

Sich nicht genug abzugrenzen und seinen Standpunkt ausreichend zu verteidigen, kann ein Aspekt sein, den es lohnt zu überdenken. Interessant ist auch, dass nicht alle Zehen oder Fußbereiche gleichermaßen von Pilzinfektionen betroffen sind. Es ist immer wieder der eine Nagel oder die eine Stelle, die sich meldet. Über die körpereigenen Energiebahnen ,den Meridianen, gibt es Zusammenhänge mit bestimmten Abschnitten in unserem Darm. Begleitend sollte deshalb neben eine lokalen Therapie des Fußpilzes eine Darmsanierung und eine Ernährungsumstellung erfolgen. Weg von industriell gefertigten Nahrungsmitteln hin zu viel frischen Obst und Gemüse. Genügend Schlaf und viel Bewegung an frischer Luft stärken den Körper und das Immunsystem. Wer auf diese Weise sein Milieu verbessert wird nicht nur lästige Infektionen los. Er oder sie gewinnt vor allem mehr Lebensqualität.