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Jede Zelle unseres Körpers enthält sogenannte Mitochondrien. Dies sind die Kraftwerke, in denen die Energie für den Stoffwechsel unseres gesamten Organismus erzeugt wird. Jede unserer Zellen verfügt über bis zu 1.600 Mitochondrien. Werden die Mitochondrien geschädigt, ist die Energiebildung reduziert. Dies führt zu empfindlichen Störungen unseres Stoffwechsels und letztendlich unserer Organfunktionen.

Sind etwa 60% der Mitochondrien geschädigt, treten die typischen Symptome einer chronischen Krankheit auf. Substanzen, die für die Energiebildung in den Mitochondrien notwendig sind, nennt man mitotrop. Als Schlüsselsubstanz ist hier vor allem das Coenzym Q10 zu nennen. Es ist das einzige vom Körper selbst gebildete Zellschutzmittel, das wesentlich am Schutz der Zellen vor Freien Radikalen beteiligt ist. Vor allem dient es zum Schutz der Mitochondrien selbst, die bei der Energiegewinnung Freie Radikale bilden.

Doch Coenzym Q10 erfüllt noch weitere wichtige Funktionen: Es hält die Zellmembranen funktionsfähig und sorgt für einen reibungslosen Stoff- und Informationsaustausch zwischen den Zellen. Dieser Informationsaustausch der Zellen untereinander ist von enormer Bedeutung, um entartete Zellen, wie Krebszellen, rechtzeitig zu erkennen und zu bekämpfen. Leider gibt es zahlreiche Medikamente, die auf den Stoffwechsel der Mitochondrien bzw. deren Nährstoffe einen negativen Einfluss haben. Hierzu zählen Cholesterinsenker vor allem Atorvastatin, Paracetamol, Metformin, Magensäure-Blocker wie Omeprazol und Pantoprazol, Entwässerungsmittel, Antiepileptika und auch Antibiotika.

Die Folgen sind Schädigungen der Organe, die eine hohe Stoffwechselaktivität aufweisen wie zum Beispiel die Leber, die Nieren, das Herz, die Skelettmuskulatur sowie das zentrale Nervensystem. Der Verlust an intakten Mitochondrien sowie das Nachlassen der Energiebildung führt zwangsläufig zu Symptomen wie reduzierte Muskelkraft, geringere Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnisstörungen, Nachlassen der Sehkraft, des Riechvermögens, des Hörvermögens sowie der Knochenbelastbarkeit. Sicher können wir nicht auf die oben genannten Medikamente verzichten. Auch sollten diese nicht ohne Rücksprache des Arztes einfach abgesetzt werden. Dennoch hilft das Verständnis für die Energiegewinnung der Zellen mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten besser einzuschätzen und deren Ursachen entgegen zu wirken. Zum Beispiel sind Menschen, die Cholesterinsenker einnehmen müssen, gut beraten, immer auch Coenzym Q10 und Vitamin D zu ergänzen. Cholesterinsenker verhindern die körpereigene Bildung von Coenzym Q10. Der wichtigste mitotrope Wirkstoff wird nicht mehr ausreichend gebildet. Es verwundert nicht, dass sich unter Einnahme von Cholesterinsenkern auch Muskelschmerzen und erhöhte Blut-zuckerspiegel finden. Hier ist die Bildung von ausreichend Insulin in der Bauchspeicheldrüse direkt abhängig von der Energiebereitstellung durch die Mitochondrien.

Ihre Sabine Vollwerth (Apothekerin)


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