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Er entsteht schleichend, ohne Schmerzen und schädigt Blutgefäße und das Herz. Einer der wichtigsten Risikofaktoren für Schlaganfall und Herzinfarkt ist der Bluthochdruck...

Angetrieben durch das Herz kreist unser Blut in Blutgefäßen durch den gesamten Körper. Unser Herz schlägt im Ruhezustand pro Minute 55-80 mal und somit im Laufe unseres Lebens etwa 3 Milliarden mal, wobei es insgesamt etwa 250 Millionen Liter Blut durch unseren Organismus pumpt.

Dies ist eine unglaubliche und konkurrenzlose Leistung, die an die Versorgung der Herzmuskelzellen mit Sauerstoff, Nährstoffen und Energie sehr hohe Anforderungen stellt. Wenn sich das Herz zusammenzieht, wird das Blut unter Druck in die Hauptschlagader (Aorta) gepumpt, von wo aus es dann in die Arterien gelangt. Durch den Pumpvorgang wird eine Druckwelle erzeugt, die an der Halsschlagader oder am Handgelenk als Puls tastbar ist. Bei der Blutdruckmessung ergibt sich aus diesem Druck der obere (systolische) Wert. Damit das Herz sich für den nächsten Pumpvorgang erneut mit Blut füllen kann, muss es sich zunächst erst wieder entspannen. Trotz dieser Entspannung besteht jedoch weiterhin ein gewisser – jetzt natürlich niedrigerer – Druck im Gefäßsystem. Dieser geringere Druck ergibt dann den unteren (diastolischen) Blutdruckwert.

Liegt Ihr Blutdruck bei 120 zu 80 beschreibt die erste Zahl (120) den oberen, also den systolischen Wert, die zweite Zahl (80) den unteren, also den diastolischen Wert. Bei Blutdruckwerten über 160/90 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) spricht man von Bluthochdruck. Werte zwischen 140/90 und 160/90 mmHg definiert man als Grenzbereich. Bei über 90% der Betroffenen liegen die Ursachen im Bewegungsmangel, Übergewicht und Stress. Medikamente, die vom Arzt verschrieben werden, führen in der ersten Zeit der Einnahme häufig zu Beschwerden wie Schwindel, Übelkeit und Unwohlsein. Diese Symptome verschwinden, wenn sich der Körper auf den reduzierten Blutdruck eingestellt hat. Blutdruckmedikamente sollten regelmäßig eingenommen werden, da sie nicht ursächlich den Blutdruck reduzieren, sondern das Symptom nur blocken. Um die immense Pumpleistung unseres Herzens zu unterstützen und vor allem auch eine Reduzierung eines erhöhten Blutdrucks zu erreichen, müssen zahlreiche Nährstoffe täglich zugeführt werden.

Die Einstellung des Blutdrucks gelingt wesentlich besser, wenn Betroffene auf genügend Magnesium, B-Vitamine, Vitamin D und L-Carnitin achten. Diese Nährstoffe sind ohne Probleme mit notwendigen Medikamenten kombinierbar und verbessern die Herzgesundheit nachweislich.

Lassen Sie sich bei uns beraten, welche Nährstoffe Ihr Herz-Kreislauf-System nachhaltig unterstützen und den Blutdruck optimieren. Ihre Sabine Vollwerth (Apothekerin)