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Liegen die Werte des Blutdrucks regelmäßig bei 140 mmHg systolisch (oberer Wert) und 90 mmHg diastolisch (unterer Wert) oder sogar darüber spricht man vom Bluthochdruck. Dies ist eine sehr ernst zu nehmende Erkrankung, da sie das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt, Demenz, Nierenversagen und Herz-Schwäche drastisch erhöht. Bluthochdruck entwickelt sich schleichend und ist nicht direkt spürbar. Von Seiten der Schulmedizin gibt es zahlreiche Medikamente, die den Blutdruck senken...

Hierzu zählen Entwässerungsmittel, Betablocker, ACE-Hemmer, Calcium- und Angiotensin- Hemmer. Sicher ist es einfach, sich auf das Symptom des hohen Blutdrucks zu konzentrieren und eine Tablette einzunehmen, die den Blutdruck auf „gesunde“ Werte reduziert. Hinzu kommt, dass die knappe Zeit des Arztbesuches oft keine Hinweise zum Thema Bewegung, Gewichtsreduktion und Ernährung zulässt. Auch fällt es vielen schwer, die eigene Lebenssituation so zu verändern, dass sich der Bluthochdruck wieder auf den Normbereich absenkt. Medikamente haben hier eine wichtige Aufgabe und dürfen nicht eigenständig abgesetzt werden. Dennoch haben viele Patienten einen ausgeprägten Mangel an Nährstoffen wie zum Beispiel Magnesium und vor allem Vitamin D. Diese werden im normalen Blutbild nicht untersucht und somit oftmals übersehen. Magnesium ist jedoch wichtig für die Kraft und den Rhythmus des Herzmuskels. Es schirmt das Herz vor übermäßiger Stressbelastung und fördert die Bildung von Substanzen, die die Gefäße erweitern. Es ist Bestandteil von mehr als 300 Enzymen in unserem Körper und spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel einer jeden Zelle. Eine Unterversorgung führt zur Übererregbarkeit, Angespanntheit, Gereiztheit und Nervosität.

Ebenso steigert ein Vitamin-D-Mangel das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Studien belegen, dass Personen mit einem ausgeprägtem Defizit an Vitamin D ein 3,2fach erhöhtes Risiko für Bluthochdruck haben. Dies liegt darin begründet, dass Vitamin D die Bildung des Hormons Renin verringert, welches die Gefäße verengt und somit den Blutdruck erhöht. Auch das Parathormon, steigt unter Vitamin D Mangel an. Parathormon führt zur Steigerung des Blutdrucks und fördert die Arterienverkalkung.Hinzu kommt, dass verordnete Medikamente oftmals als Räuber von bestimmten Nährstoffen die Mangelzustände verschärfen. Entwässerungstabletten sollten aus diesem Grund immer mit einer zusätzlichen Magnesiumzufuhr begleitet werden, da sie eine erhöhte Magnesiummenge über die Niere ausspülen.

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Ihre
Sabine Vollwerth (Apothekerin)