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Ein weiteres Jahr liegt hinter uns und ein Neues hat schon angefangen. Auch die längste Nacht ist vorbei und das Licht kommt ganz langsam wieder. Dennoch hat die Dunkelheit und Kälte im Winter für viele Menschen eine große Auswirkung auf Ihr Gemüt.

Ob Stimmungstief, Winterblues oder depressive Verstimmung – es gibt viele Bezeichnungen für eine Phase, die durch Antriebslosigkeit, Erschöpfung und schlechte Laune gekennzeichnet ist. Nicht selten kommen Erkältungen und fieberhafte Infekte in dieser Zeit erschwerend hinzu. Da wir alle in unserem Alltag „funktionieren“ müssen, gehen viele Betroffene gegen sich und ziehen die alltäglichen Anforderungen durch, ohne auf die notwendigen Erholungsphasen zu achten. Doch nur diese ermöglichen es, aus der Stimmungsfalle heraus zu kommen. Ohne Entspannung, guten Schlaf und regelmäßige Pausen, kostetet auch positiv erlebter Stress mehr Energie als unser Körper leisten kann. Hier lohnt es, die drei wichtigen „S“ zu beachten: Sprechen, Sport, Stille. Dr. med. Ulrich Koch ist Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie mit der Zusatzbezeichnung Homöopathie in Hofheim am Taunus und hat die 3 „S“ ins Lebens gerufen. Statt sich zu isolieren, ist „Sprechen“ und Probleme zu formulieren ein wichtiger Bestandteil der Bewusstwerdung der eigenen Situation. Sich aktiv Hilfe zu suchen, ist der erste Schritt zur Besserung. Dann folgt Ausdauersport oder auch regelmäßige Bewegung mindestens 3 x pro Woche für 30-40 Minuten. Hierdurch wird die Bildung des Glückshormons Serotonin angeregt. Als drittes steht „Stille“ für eine Art der Meditation, der Achtsamkeit und des ins sich hinein Horchens.

Erst wenn man den eigenen Körper bewusst wahrnimmt, wird es möglich sein, Grenzen zu erkennen und einzuhalten. Depressive Patienten leiden sehr häufig an einem Mangel an gehirnaktiven Nährstoffen. Hierzu zählen vor allem Vitamin B12, B6, Folsäure, Magnesium, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren. Hierdurch fehlt die ausreichende Menge an Serotonin. Dies ist eine wichtige Überträgersubstanz, die vielfältige Funktionen in unserem Körper hat. Der größte Speicher findet sich in der Schleimhaut des Magendarm-Traktes. Als „Glückshormon“ hat es eine antidepressive Wirkung und reguliert den Blutdruck, die Magen-Darm-Tätigkeit, den Schlaf-Wach-Rhythmus, das Hungergefühl und die Körpertemperatur. Antidepressive Medikamente zielen darauf ab, die Menge an Serotonin im Gehirn zu erhöhen. Da die Bildung von Serotonin jedoch von der Anwesenheit der B-Vitamine B12, B6 und Folsäure abhängig ist, kann bei einem B-Vitamin-Mangel auch nicht mehr Serotonin gebildet werden. Damit ist auch die beschränkte Wirkung der Medikamente erklärbar. Werden die Medikamente jedoch mit den erforderlichen Nährstoffen in ausreichend hoher Konzentration kombiniert, ist ein schnelleres Ansprechen der Patienten und ein höheres Maß an Lebensqualität die Folge.

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Ihre Sabine Vollwerth (Apothekerin)

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