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Er hat verschiedenste Ursachen und tut nicht weh, trotzdem ist er ein wichtiges Signal. Haarausfall ist ein Symptom für einen nicht intakten Mineralstoffwechsel.

Die Haare eines Menschen stehen für Vitalität und Gesundheit. Allein der Gedanke, Haare zu verlieren und sichtbar schütteres Haar oder eine Glatze zu haben, löst bei vielen Menschen massiven Stress und Angst aus. Sie beginnen, die ausfallenden Haare zu zählen und sind enttäuscht, wenn der aufgesuchte Arzt entweder keinen Rat oder nur chemische Hilfsmittel empfehlen kann. Leider ist das Wissen um den komplexen Stoffwechsel unseres Körpers wenig verbreitet, so dass viele Menschen vor allem auch schon jüngere unter vermeidbarem Haarverlust leiden. Betrachtet man die verschiedenen Lebensphasen der hormonellen Veränderungen wie Schwangerschaft und Wechseljahre, das Alter und die Auswirkungen von Stress vor dem Hintergrund der Verschlackung und Übersäuerung, wird es möglich, die Schäden im Körper zu reduzieren. Die Kopfhaut ist ein Organ, das eine wichtige Speicherfunktion für Mineralstoffe besitzt. Bei langfristiger Belastung, einseitiger und säurelastiger Ernährung (Fleisch, Wurst, Softgetränke, Fastfood, Süßwaren) schiebt unser Körper die entstehenden Säuren und Schlackstoffe zur Neutralisierung in die Kopfhaut. Anschließend werden sie mühevoll über die Talk- und Schweißdrüsen ausgeschieden. Es kommt zu Jucken oder Brennen der Kopfhaut sowie zu Schuppenbildung und teilweise auch Entzündungen wie Pickeln oder Pusteln. Als Folge nimmt ein wichtiger Mineralstoffspeicher des Körpers immer mehr ab und die Durchblutung der Kopfhaut lässt nach. Den Haaren bleiben nicht genug Nährstoffe, sie verlieren den Halt und fallen aus.

Doch diesem Prozess kann aktiv vorgebeugt werden. Es beginnt bei der Zufuhr durch Mineralien vornehmlich aus gesunder Ernährung mit frischem, regionalem Obst und Gemüse, Kräutern, Nüssen, Mandeln, hochwertigen Pflanzenölen, Reis-, Hafer-, und Mandelmilch. Als Ergänzung kann ein hochwertiges Mineralienpulver einer Übersäuerung vorbeugen. Zusätzlich sollte 1-2 mal pro Woche ein basisches Haarwasser in die Kopfhaut einmassiert werden. Es wirkt durchblutungsfördernd, bindet Schlackstoffe, bringt Volumen in die Haare und kräftigt mit Birkenrinden- und Brennesel-Extrakt den Haarboden. Die Kopfhaut sollte täglich mit einer speziellen Naturhaarbürste am besten morgens gebürstet werden. Hierbei ist die Richtung des Lymphflusses am Kopf zu beachten, um die Entschlackung bestmöglich zu unterstützen. Die Talkproduktion wird reguliert das Bürsten entgegen der Wuchsrichtung sorgt für mehr Volumen. Ausführliche Anwendungstipps sowie Informationen zu Nährstoffen für das Haarwachstum erhalten Sie bei uns!

Ihre
Sabine Vollwerth (Apothekerin)