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Krankheitsbedingt müssen viele Menschen Medikamente regelmäßig einnehmen. Ob Blutdrucksenker, Cholesterinsenker, Medikamente gegen Diabetes, Sodbrennen, Osteoporose oder Krebs: eine Vielzahl dieser Medikamente führt bei einer regelmäßigen Einnahme zu Verwertungs-Störungen von Vitaminen in unserem Körper.

Sehr häufig kommt es zum Beispiel zu einer Hemmung der Aufnahme des lebenswichtigen Vitamins B12 durch Magensäureblocker wie Omeprazol oder Pantoprazol. Auch das Diabetes-Medikament Metformin hemmt die Aufnahme von Vitamin B12 aus der Nahrung. Ein Vitamin B12 Mangel hat allgemeine Abgeschlagenheit, Depressionen, Schlafstörungen, Nervenschmerzen, Polyneuropathie oder auch Hirnleistungsstörungen zur Folge, die sich bis hin zur Demenz äußern können. Blutdrucksenkende Medikamente wie das Entwässerungsmittel Hydrochlorothiazid führen über die erhöhte Ausscheidung von Urin zum Verlust an wasserlöslichen Mineralien wie Magnesium. Arzneistoffe zur Cholesterin - Senkung vom Typ der Statine (Atorvastatin, Simvastatin) werden seit Jahren erfolgreich zur Vorbeugung der Gefäßverkalkung eingesetzt. Eine unerwünschte Begleiterscheinung ist die Hemmung der körpereigenen Q10 Bildung. Da Q10 jedoch eine bedeutende Rolle im Energiehaushalt des Körpers besitzt, führen Statine oftmals zu Muskelschmerzen und Störungen im Zuckerhaushalt, dass heißt, die Diabetesgefahr steigt. Hier hilft es auch nichts, diese Medikamente vor dem Schlafengehen einzunehmen, damit die Muskelschmerzen weniger wahrgenommen werden.

Auch ein Wechsel unter den verschiedenen Statinen bringt keine Besserung, da die Nebenwirkung bei alle gleich ist. Nur eine ergänzende Einnahme des Nährstoffs Q10 verhindert nicht nur die Nebenwirkung der Muskelschmerzen, sie trägt auch dazu bei, dass mögliche Risiko einer Diabetes Erkrankung zu senken. Chemotherapie oder auch Bestrahlungen bei Krebs führen zu Kau- und Schluckstörungen, Schäden an der Mundschleimhaut, Durchfall und Erbrechen. Die Aufnahme von lebenswichtigen Nährstoffen ist dadurch massiv eingeschränkt. Eine gezielte Zufuhr von Vitamin D und Selen kann Entzündungen reduzieren, die Wundheilung fördern und somit die Nebenwirkungen der Therapie reduzieren. Mit der richtigen Beratung kann eine notwendige Arzneimitteltherapie durch die gezielte Zufuhr von Vitaminen und Mineralien optimiert werden. Dies bedeutet weniger Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen und damit mehr Lebensqualität für Patienten.

Wir beraten Sie gerne!

Ihre
Sabine Vollwerth
(Apothekerin)