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Überlastungen, Nervosität, Reizbarkeit kennt heute fast jeder. Schnell kommen zu den seelischen Belastungen auch körperlichen Symptome hinzu. Herpesinfektionen, häufige Erkältungen, Magen-Darm-Entzündungen und auch Arthrose-Beschwerden sind Signale des Körpers nach länger anhaltenden Belastungssituationen. Der Teufelskreis beginnt, wenn die natürlichen Schlaf- Wach- Rhythmen beeinträchtigt werden. Die wichtige Erholungszeit in der Nacht wird massiv durch Ein- oder Durchschlafstörungen unterbrochen. Depressionen und Verstimmungen führen zu einer noch geringeren Stress-Toleranz bis irgendwann nur noch Erschöpfung bleibt.

Wer frühzeitig die Symptome erkennt, kann sich meist noch selbst helfen. Eine ausgewogene Zufuhr an omega-3-Fettsäuren und Vitamin D sind für einen gesunden Gehirnstoffwechsel unerlässlich. Leider reichen die Quellen in unserer Nahrung meist nicht mehr aus, um den Bedarf an diesen beiden Elementen zu decken. Was in Omas Zeiten noch mit Lebertran ausgeglichen wurde ist heute gänzlich unbekannt. Hinzu kommt, dass in Deutschland in den Monaten September bis Ende Mai die Sonneneinstrahlung nicht intensiv genug ist, um die körpereigene Vitamin-D-Produktion über die Haut sicher zu stellen. Eine Ergänzung dieses wichtigen Vitamins ist deswegen sehr empfehlenswert. Durch eine normale Blutuntersuchung lässt sich der Vitamin-D Haushalt einfach überprüfen. Hierbei sind Werte zwischen 40-60 Mikrogramm pro Milliliter Blut erstrebenswert. Studien belegen, dass Probanden mit wenig Omega-3-Fettsäuren im Blut leichte Depressionssymptome zeigten und eher pessimistisch gestimmt sind. Die Teilnehmer, die eine hohe Konzentration der Fettsäuren im Blut hatten, waren eher ausgeglichen, optimistisch und gelassen.

 

Auch auf Arthroseschmerzen haben omega-3-Fettsäuren einen positiven Einfluss. Sie reduzieren Entzündungen und verbessern über eine Verdünnung des Blutes die Durchblutung und führen so zu einer besseren Beweglichkeit. Bei Vitamin D und den Omega3-Fettsäuren gibt es ein großes Angebot im Nahrungsergänzungsmittel-Bereich. Doch ausreichende Dosierungen gerade bei Vitamin D gibt es nur in der Apotheke. Empfehlenswert sind je nach Blutuntersuchung 2000 bis 4000 internationale Einheiten. Dies entspricht 50-100 Mikrogramm an Vitamin D pro Tag. Besonders reich an Omega-3-Fettsäuren sind fette Kaltwasserfische, d.h. Hochseefische wie Hering, Makrele, Sardine oder Wildlachs und Thunfisch. Zwar sind auch bestimmte Pflanzenöle, wie z.B. Leinöl und Walnussöl reich an Omega-3-Fettsäuren, doch ist die in Pflanzen häufig vertretene alpha-Linolensäure besonders oxidationsempfindlich und sie kann nur unvollständig vom Körper in die wichtigen Fettsäuren EPA und DHA umgewandelt werden. Empfohlen werden daher zwei bis drei Fischmahlzeiten pro Woche oder eine ausreichend hohe Zufuhr an omega-3-Fettsäuren aus Fisch- oder Lachsöl-Kapseln.