5 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Wertung 5.00 (1 Wertung)

Eine der weltweit häufigsten Mangelerkrankung ist der Eisenmangel. Unser Körper kann das Spurenelement Eisen nicht selbst herstellen und ist auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Durch Fehlernährung, Blutungen wie bei der Menstruation oder auch bei Magen-Darm-Erkrankungen, Schwangerschaft, Stress oder einer Operation mit hohem Blutverlust können die Eisenbestände des Körpers massiv beeinträchtigt werden.

Auch Kinder im Wachstum oder mit ADHS sowie Hochleistungssportler haben einen erhöhten Eisenbedarf. Die Symptome eines Mangels reichen von Haarausfall, brüchigen Nägeln, Unkonzentriertheit, schnelle körperliche Erschöpfung, Kälteüberempfindlichkeit und Mundwinkeleinrissen bis hin zu Schwindel, Herzrasen und blasser Haut.

In unserer Nahrung kommt Eisen in Fleisch und einer Reihe pflanzlichen Nahrungsmitteln vor. Sehr eisenhaltig ist Leber aber auch Roggenvollkorn, Haferflocken, Feldsalat, Hülsenfrüchte, Nüsse und Brokkoli. Jedoch wird Eisen aus tierischer Herkunft wird mit einer Verfügbarkeit von 10-25% besser vom Körper aufgenommen, als Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln. Hier liegt es meist an Substanzen gebunden vor, so dass die Aufnahme nur bei etwa 5% liegt. Hinzu kommt das die Oxidationsstufe des Eisen in pflanzlichen Produkten meist in der 3-wertigen Form vorliegt. Für eine Aufnahme im Körper im alkalischen Milieu des Dünndarm muss die 3-wertige Form erst in die 2-wertige umgewandelt werden. Dies gelingt nur mit einem Reduktionsmittel wie zum Beispiel Vitamin C. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Eisen immer zusammen mit Vitamin C wie zum Beispiel im Orangensaft oder einigen Streifen roter Paprika zu konsumieren.

Liegt ein Eisenmangel vor, kann er gut mit Eisenpräparaten behoben werden, die gleichzeitig auch Vitamin C enthalten. Um Magen-Darm-Nebenwirkungen vorzubeugen, wird Eisen am besten zum Essen eingenommen. Die häufigste Nebenwirkung ist Verstopfung. Tritt diese ein oder verfärbt sich der Stuhlgang dunkel, so empfiehlt es sich 2-3 Tage mit der Einnahme zu pausieren und danach wieder zu beginnen. Kaffee, Tee oder Milch sollten nicht zeitgleich mit Eisen zugeführt werden, da sie die Eisenaufnahme hemmen. Nutzen Sie unseren Vorsorgetest für einen möglichen Eisenmangel.

Wir entnehmen eine kleine Menge Blut aus dem Finger und senden diese Probe an ein Labor. Hier wird der Eisenspeicherwert des Körpers genau ermittelt. Anschließend erläutern wir Ihnen in einem ausführlichen Beratungsgespräch das Ergebnis.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!