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Die Wechseljahre werden von vielen Frauen heute als sehr belastend erlebt.Hitzewallungen, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Haarausfall und Gewichtszunahme sind nur einige Beschwerden, die vermehrt auftreten und die Lebensqualität massiv beeinflussen.

Gerade in heutiger Zeit, in der im Alltag nicht viel Rücksicht auf das körperliche Wohlbefinden genommen wird, verzeiht der weibliche Körper immer weniger. Doch mit der Einnahme von synthetischen Hormonen möchte sich nicht jede Frau abfinden. Nebenwirkungen wie eine erhöhte Krebsgefahr oder auch Herzerkrankungen sind für viele nicht akzeptabel. Wie kann man der neuen Lebenssituation positiv gegenüber treten? Hier hat sich das „natürliche“ Progesteron einen Namen gemacht. Die Bezeichnung ist irreführend, da es sich um ein Hormon handelt, das im Labor synthetisch hergestellte wird. Lediglich der Grundbaustein wird aus einer Pflanze gewonnen. Die Quelle ist die mexikanische Yamswurzel, die den Grundbaustein Diosgenin liefert. Der amerikanische Arzt Dr. Lee hat mit Progesteron viele Wechseljahrs-Beschwerden lindern können und auch Erfolge bei der Osteoporose- Vorsorge erreicht. Progesteron wird in und nach den Wechseljahren im weiblichen Körper kaum mehr produziert. Es kommt zu einem Überschuss an Östrogen und den damit verbundenen Beschwerden wie Brustspannen, Schilddrüsenunterfunktion mit kalten Händen und Füßen, Haarausfall, Angst und innere Unruhe, Gewichtszunahme, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Myombildung, Wassereinlagerung im Gewebe, Konzentrationsstörungen und auch Schlafproblemen.

Das fehlende Progesteron kann jedoch mit dem Wirkstoff Diosgenin aus der Yamswurzel nachgeahmt werden, da dieses an den Rezeptoren des Progesterons andockt. Zusätzlich müssen dem Körper zahlreiche Mineralien angeboten werden, damit die anfallenden Schlackstoffe, die nun nicht mehr über die Periode ausgeschieden werden können, nicht zu Übersäuerung führen. Hier sind vor allem pflanzliche Lebensmittel wie grünes Gemüse und Obst zu empfehlen. Außerdem ist eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D notwendig. Die Bildung von Vitamin D durch Sonneneinstrahlung auf unsere Haut ist leider nur in den Monaten Mai bis September möglich und reicht oftmals kaum aus, um den Bedarf zu decken.Viele Beschwerden wie Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen und Depressionen sind nicht nur in den Wechseljahren, sondern vor allem auch unter Vitamin D-Mangel häufig.

Ihre

Sabine Vollwerth (Apothekerin)