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In der schulmedizinischen Krebstherapie bilden Operation, Chemo- und Strahlentherapie die drei Grundsäulen. Nebenwirkungen lassen sich bei allen 3 nicht vermeiden, aber zumindest lindern.

Nach einer Operation kommt es häufig zu Wundheilungsstörungen im Bereich der Narbe. Die Anwendung von Ringelblumen Essenz, verdünnt als Spülung, sowie auch Calendula Wundsalbe, mehrfach täglich äußerlich aufgetragen, helfen, Entzündungen zu beruhigen und die Wundheilung zu fördern. Die Schäden der Bestrahlung sind vornehmlich auf die Haut und die Schleimhäute konzentriert. Sie äußern sich durch Entzündungen oder auch Verbrennungen der Haut. Hier kommen Arnika und Brennnessel zum Einsatz. Als kühlendes Gel wirken sie abschwellend und beruhigend selbst bei akuten Strahlenschäden und Verbrennungen. Die Chemotherapie wirkt sich auf den gesamten Körper aus. Betroffen sind hier vor allem Regionen mit schnell wachsenden Zellen wie zum Beispiel die Schleimhäute im Magen – Darm-Trakt. Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Darmkrämpfe oder Verstopfung gehören zu den häufigsten Beschwerden. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist in vielen Fällen nicht mehr möglich. Es kommt zu erheblichem Gewichtsverlust und zu einem extremen Mangel an Nährstoffen wie zum Beispiel Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen. Viele Patienten sind dadurch sehr erschöpft und erdulden zwangsläufig einen immensen Verlust an Lebensqualität.

Sehr bewährt hat sich nach der Chemotherapie eine Leberkur. Durch die pflanzlichen Wirkstoffe aus Erdbeer- und Weinblättern wird die Leber in ihrer Funktion gestärkt. Schadstoffe und Medikamente werden besser aus geleitet. Gegen immense Übelkeit, die oftmals in Ekel vor jeglicher Nahrung endet, werden Bitterstoffe aus Enzian, Löwenzahn und Wermut verwendet. Als Tropfen oder auch Globuli vor den Mahlzeiten eingenommen, regulieren sie die Verdauung und beugen Völlegefühl, Sodbrennen und Blähungen vor. Durch die Anregung der Verdauungsdrüsen wirken sie appetitanregend. Bei Magenkrämpfen oder auch Durchfällen haben sich Kamillenwurzel und Birkenkohle bewährt. Diese Komposition wird in Form von Kapseln eingenommen und wirkt krampflösend. Zu den rein körperlichen Beschwerden kommen oft noch Unruhe, Schlafstörungen, Ängste und Nervosität. Hier helfen pflanzliche Mittel wesentlich besser als zusätzliche chemische Wirkstoffe. Zum Einsatz kommen Hopfen, Hafer, Passionsblume, Weißdorn und Baldrian. Als homöopathisches Komplexmittel kann die Einnahme nach den Bedürfnissen des Patienten wiederholt werden. Eine Überdosierung oder Nebenwirkungen gibt es nicht. Leider wissen Krebspatienten oft viel zu wenig von den ergänzenden Möglichkeiten der Naturheilkunde. Erschwerend kommt hinzu, dass sie auch nicht immer ausreichend auf Nebenwirkungen vorbereitet werden. Vielen reagieren mit Depressionen und können den Kampfgeist nicht mehr in sich finden. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich vor Beginn der Behandlung mit möglichen Nebenwirkungen und Vorgehensweisen auseinander zu setzen.