Eine bedeutende Rolle spielen hierbei die Mitochondrien und die Darmflora. Mitochondrien sind winzige Organellen in unseren Zellen, die auch „Kraftwerke der Zelle“ genannt werden. Sie sorgen dafür, dass unser Körper aus Nährstoffen Energie gewinnt. Besonders im Gehirn, einem der Energie hungrigsten Organe überhaupt, ist eine stabile Energieversorgung essenziell. Bei Migränepatient:innen zeigen sich Hinweise auf eine verminderte Mitochondrien - Funktion. Das bedeutet: Die Energieproduktion ist gestört – das Gehirn hat quasi zu wenig „Brennstoff“, um normal zu funktionieren. Dieses Energiedefizit macht Nervenzellen empfindlicher, reizbarer – und anfälliger für die Reizüberflutung, die eine Migräne auslösen kann. Vor allem nach großen Anstrengungen und Stressphasen macht sich das Energie-Defizit bemerkbar.

Die Deutsche Migräne - Liga empfiehlt zur Prophylaxe von Migräne eine Kombination aus Magnesium mit 600 mg, Vitamin B2 mit 400 mg und Coenzym Q10 mit 150 mg. Diese Mikronährstoffe spielen eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel der Mitochondrien, den "Kraftwerken" unserer Zellen, und können dazu beitragen, bioenergetische Defizite in den Nervenzellen auszugleichen. Auch der Darm spielt bei Migräne eine wichtige Rolle. Eine gestörte Darmflora – also das Ungleichgewicht der Bakterien im Darm – kann Entzündungsprozesse im Körper fördern und das Nervensystem reizen. Studien zeigen: Migränepatient:innen haben häufiger eine veränderte Zusammensetzung ihrer Darmflora. Zusätzlich können Nahrungsmittel - Unverträglichkeiten (z. B. Histamin, Laktose, Fruktose oder Gluten) Migräneattacken auslösen, da sie über den Darm entzündliche Reaktionen im ganzen Körper triggern. Betroffene profitieren außerdem von der vorbeugenden Anwendung von Mutterkraut (Tanacetum parthenium). Diese Heilpflanze enthält den Wirkstoff Parthenolid, der entzündungshemmend wirkt und die Freisetzung bestimmter Botenstoffe wie Serotonin regulieren kann – ein Stoff, der bei Migräne eine wichtige Rolle spielt. Bei langfristiger Einnahme hemmt Mutterkaut die Erweiterung der Blutgefäße im Kopf und beugt so dem typisch pochenden Kopfschmerz vor. Parallel zur Behandlung beim Arzt lohnt es, ausgewählte Nährstoffe zu ergänzen und die Besiedelung des Darms zu prüfen. Sie wollen mehr wissen?

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Ihre Sabine Vollwerth und Team

 

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