Kolumne

Die Kolumne von Apothekerin Sabine Vollwerth behandelt unterschiedliche gesundheitliche Themen. Sie erscheint 14-tägig immer samstags im Siegerlandkurier.

Er hat verschiedenste Ursachen und tut nicht weh, trotzdem ist er ein wichtiges Signal. Haarausfall ist ein Symptom für einen nicht intakten Mineralstoffwechsel.

Rosacea ist eine meist ab dem 50. Lebensjahr beginnende Hauterkrankung des Gesichts mit fleckförmigen, teils schuppenden Rötungen sowie entzündlichen Pusteln.

Nützlich oder überflüssig? Die Meinungen über die Anwendung von Mikronährstoffen gehen weit auseinander. Kein Tag vergeht, an dem wir nicht über Funk und Fernsehen vor Vitaminen als Nahrungsergänzung gewarnt werden.

Häufiger Harndrang, Nachtröpfeln und nächtliche Toilettengänge betreffen immer mehr Männer mit zunehmenden Alter. Eine der meisten Ursachen ist die Vergrößerung der Prostata. Diese liegt unterhalb der Blase und führt dazu, dass die benachbarte Harnröhre eingeengt wird und der Urin nicht mehr richtig durchfließen kann. Typische Symptome sind ein dünner Harnstrahl, verlängertes Wasserlassen, eine unvollständige Blasenentleerung und daraus resultierender häufiger Harndrang.

Die chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems mit Schädigung und Abbau der Nervenschutzschicht (Myelinschicht) wird Multiple Sklerose genannt. Durch die geschädigten Nerven kommt es zu Störungen in der Signalübertragung. Vor allem Seh- und Augenbewegungsstörungen, Blasen- und Darmstörungen, Depressionen, Taubheitsgefühle, Störungen in der Koordination von Bewegungen sowie extreme Müdigkeit und Erschöpfung machen die Symptome einer Multiplen Sklerose aus.

Längst sind nicht nur Männer vom Schnarchen betroffen. Auch Frauen und Kinder können durch eine Verengung der Atemwege typische Schnarchgeräusche entwickeln.

Diese Bezeichnung steht für viele Patienten als Diagnose am Ende eine langen Darmproblematik. Angefangen mit Sodbrennen, Aufstoßen über Blähbauch und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten reagiert der Darm gereizt. Durchfall und Verstopfung können sich abwechseln und viele Lebensmittel werden nicht mehr vertragen.

Schmerzen sind der Regel hilfreiche Botschaften des Körpers, doch je nach Intensität und Dauer sind sie sehr qualvoll und zermürbend. Sie sind der häufigste Grund für einen Arztbesuch. Nach Angaben der Wirtschaftswoche gaben gesetzliche Krankenkassen im vergangenen Jahr rund 1,8 Milliarden Euro für Schmerzmittel aus. Mehr als eine halbe Milliarde Euro zahlten schmerzgeplagte Patienten für rezeptfreie Schmerzmittel allein im vergangenen Jahr. Das Problem: Schmerzen werden zwar betäubt oder gelindert, dennoch bleibt Ihre Ursache häufig unbehandelt. Dies führt zu einer dauerhaften Einnahme, die auf Grund zahlreicher Nebenwirkungen nicht empfehlenswert ist...

Zysten sind Hohlräume, die sich in einem Gewebe bilden und von einer Kapsel umgeben sind. Eine Zyste kann aus einer oder mehreren Kammern bestehen. Das Innere ist mit Gewebeflüssigkeit, Blut oder einem breiigen Inhalt – wie zum Beispiel Eiter oder Talg – gefüllt. Die meisten Zysten sind harmlos. Je nachdem, welche Ursache sie haben, welches Organ sie betreffen, wie groß sie sind und wo sie auftreten, können die Gebilde jedoch auch Probleme bereiten.

Krebszellen weisen im Gegensatz zu normalen Zellen einige Unterschiede auf. Sie wachsen ungebremst, wirken zerstörend auf umliegendes Gewebe und reagieren nicht mehr auf wachstumshemmende Signale des Körpers. Viele Krebszellen stellen ihren Stoffwechsel um und gewinnen Energie auf eine andere Weise als gesunde Zellen: statt Zucker zu verbrennen, vergären sie ihn.

Die Bezeichnung HPU steht für Hämo-Pyrrol-Urie. Hierunter versteht man eine genetisch bedingte enzymatische Störung im Hämoglobin-Stoffwechsel. Schätzungsweise sind bis zu 10% der Bevölkerung - meistens Frauen betroffen.

Unter „Demenz“ versteht man einen Sammelbegriff für eine Gruppe von Krankheitsbildern, bei denen betroffene Personen in ihren geistigen Funktionen wie Gedächtnis, Orientierung, Sprache, Auffassungsgabe oder Lernfähigkeit eingeschränkt sind. Die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer-Demenz zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter.

Ein weiteres Jahr liegt hinter uns und ein Neues hat schon angefangen. Auch die längste Nacht ist vorbei und das Licht kommt ganz langsam wieder. Dennoch hat die Dunkelheit und Kälte im Winter für viele Menschen eine große Auswirkung auf Ihr Gemüt.

... ist ein kleines Organ mit großer Wirkung. Die Schilddrüse steuert über Schilddrüsenhormone lebenswichtige Körperfunktionen. Sie sorgt dafür, dass das Herz-Kreislaufsystem im Takt bleibt, dass der Körper ausreichend mit Wärme, Energie und Sauerstoff versorgt wird und dass Muskeln und die Verdauung funktionieren. Von ihrer korrekten Funktion hängt auch die Fähigkeit zur Fortpflanzung und die Fötus-Entwicklung während einer Schwangerschaft ab.

Kaum ist die erste Erkältung des Jahres überwunden, schon steht der nächste Infekt vor der Tür. Kinder haben vor allem in der kalten Jahreszeit wiederkehrende Infektion wie Schnupfen, Bronchitis, Halsschmerzen, Nasennebenhöhleninfektionen sowie auch Mittelohr-Entzündungen.