Kolumne

Die Kolumne von Apothekerin Sabine Vollwerth behandelt unterschiedliche gesundheitliche Themen. Sie erscheint 14-tägig immer samstags im Siegerlandkurier.

Unter „Tinnitus“ versteht man den Oberbegriff für alle Arten von Kopf- oder Ohrgeräuschen. Er tritt plötzlich auf und äußert sich mit einem Brummen, Piepen, Klingeln, Summen oder Rauschen. Bei einigen Betroffenen hört es sich an wie das Sirren einer Mücke, bei anderen wie das Rattern eines Zuges oder das Kreischen eines Zahnarztbohrers. Die Ohrgeräusche können gleichbleibend intensiv sein oder aber rhythmisch an- und abschwellen. Die Folgen sind Konzentrations- und Schlafstörungen, extreme Empfindlichkeit auf laute Geräusche, Angstzustände, Depressionen, innere Unruhe, Nervosität und Gereiztheit...

Warzen sind eine hartnäckige Viruserkrankung der Haut. Die gutartigen Hornhautwucherungen werden von verschiedenen Unterarten des Humanen Papilloma-Virus (HPV) hervorgerufen, die durch kleine Verletzungen in Risse der oberen Hautschichten gelangen. Vor allem Kinder und Jugendliche sind betroffen. Da es sich bei den meisten Warzen um eine Virusinfektion handelt, kann das eigene Immunsystem die Infektion bekämpfen, so dass die Warzen irgendwann auch von allein wieder verschwinden. Dennoch empfinden Betroffenen sie meist als sehr störend...

Er entsteht schleichend, ohne Schmerzen und schädigt Blutgefäße und das Herz. Einer der wichtigsten Risikofaktoren für Schlaganfall und Herzinfarkt ist der Bluthochdruck...

Das Gleichgewicht der Psyche Die Folgen akuter und und dauerhafter Stress-Einwirkung hat sicher jede/r schon einmal erlebt. Schlafstörungen, Unkonzentriertheit, Gereiztheit und Anfälligkeit für Infektionen beeinträchtigen unseren Körper und das seelische Wohlbefinden. Erholungsphasen wie Wochenenden oder Feiertage reichen nicht mehr aus, die notwendige Regeneration zu erlangen. Müdigkeit und Abgeschlagenheit zeigen das Energiedefizit unseres Körpers...

Die Überreaktion unseres Immunsystems auf normalerweise unbedenkliche Umweltstoffe (Allergene) wird als Allergie bezeichnet. Was in einem Körper zu Asthma führt, kann in einem anderen tränende Augen verursachen oder auch folgenlos bleiben. Im Laufe des Lebens kann eine Allergie plötzlich ausbrechen, sich verschlimmern oder auch verbessern und auch ganz zurückgehen.

Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Masse und Dichte der Knochen abnimmt. In Deutschland sind schätzungsweise 6 bis 8 Millionen Menschen betroffen, von denen 80% Frauen sind. Die Erkrankung wird meist erst bemerkt, wenn der erste Knochen bricht.

Als körpereigenes Zellgift kann Homocystein in zu hohen Konzentrationen Nerven und Gefäße im Körper schädigen. Erhöhte Werte werden bei jedem zweiten über 50-Jährigen gemessen.

Der Begriff „Stoffwechsel“ bezeichnet alle Umwandlungsvorgänge von Stoffen in unserem Körper. Hierzu zählt auch, dass sich Organe und Zellen stets Entgiftungs- und Ausscheidungsfunktionen widmen müssen. Im Frühjahr haben viele Menschen den Wunsch nach Reinigung und Entschlackung.

Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Dieser Tag wurde 2006 ins Leben gerufen, um über eine Krankheit zu informieren, die nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts mehr als 450.000 Menschen im Jahr betrifft.

Nach Daten des Robert Koch-Institutes sind in Deutschland bis zu 90% der Bundesbürger nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt. Dies erscheint unverständlich, da das lebensnotwendige Vitamin D mit Sonnenlicht über unsere Haut gebildet werden kann.

In der Weihnachtszeit wird viel und gehaltvoll gegessen. Nicht selten ist unser Verdauungstrakt überfordert und reagiert mit Sodbrennen, Blähbauch und Magendruck. Ein sehr zuverlässige Hilfe sind Bitterstoffe.

Nichts ist in unserer hektischen Zeit wichtiger, als ein gesunder und vor allem erholsamer Schlaf. Wer nachts keine Erholung findet oder trotz Schlaf gerädert aufwacht, kann seinen Alltag über kurz oder lang nicht mehr bewältigen. Unkonzentriertheit, erhöhtes Stress- empfinden, Ungeduld, Unbeherrschtheit oder auch Aggressionen sind die Folge...

Unsere Haut ist das größte und vielseitigste Organ unseres Körpers. Sie schützt uns, reguliert unseren Wärme- und Wasser-Haushalt, über sie spüren wir Berührung oder auch Schmerz. Als großes Ausscheidungsorgan befreit sie uns von überschüssigem Eiweiß und Schadstoffen. Gerade diese Funktion ist besonders wichtig.

Diese aktuelle Pressemitteilung des amerikanischen National Cancer Institutes lässt aufhorchen.Die Daten einer Studie, an der 494.000 Teilnehmer mitgewirkt haben, wurden ausgewertet und zeigen, dass die Teilnehmer, die besonders häufig verarbeitetes Fleisch (auch Schinken, Wurst etc.) konsumierten, ein um 20% höheres Risiko an Dickdarmkrebs und ein um 16% höheres Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, hatten.

Mit zunehmendem Lebensalter nimmt die Leitungsfähigkeit des Immunsystems ab. Die Folge ist eine erhöhte Neigung zu Infektionen wir Grippe oder auch Lungenentzündung bei Menschen über 65 Jahren. Als Ursachen wird die schrumpfende Thymusdrüse angesehen.